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Gaza: Weitere Tote trotz Waffenruhe – palästinensischer Hauptmann stirbt an Kontrollpunkt

Trotz der bestehenden Waffenruhe sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza innerhalb von 24 Stunden sechs Menschen bei israelischen Angriffen getötet und 18 weitere verletzt worden. Drei Menschen starben zudem an Verletzungen aus früheren Angriffen.

Weitere Angriffe und steigende Opferzahlen

Seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 10. Oktober 2025 wurden nach Angaben des Ministeriums 1.454 Menschen durch israelische Angriffe getötet und 5.090 verletzt. Außerdem wurden 835 Leichen aus den Trümmern geborgen.

Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Oktober 2023 beziffert das Ministerium auf 74.237, die Zahl der Verletzten auf 175.206. Unter den zerstörten Gebäuden werden weiterhin Tausende Tote vermutet.

Tödliche Gewalt am Kontrollpunkt im Westjordanland

Im besetzten Westjordanland ist der 45-jährige palästinensische Hauptmann Rafet Khairi Abu Khalil am israelischen Militärkontrollpunkt Anab östlich von Tulkarem ums Leben gekommen. Nach palästinensischen Berichten wurde er dort von israelischen Soldaten festgenommen und durch Schläge getötet.

Der Palästinensische Rote Halbmond entsandte nach der Meldung über einen schwer verletzten Mann ein Rettungsteam zum Kontrollpunkt. Trotz der medizinischen Maßnahmen konnte Abu Khalil nicht gerettet werden. Sein Leichnam wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Abu Khalil war an einer militärischen Ausbildungseinrichtung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Jericho tätig. Darüber hinaus war er internationaler Taekwondo-Schiedsrichter und Trainer sowie früherer Vorsitzender des palästinensischen Nationalen Taekwondo-Komitees.

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